Konten / Depots

Im folgenden findet ihr eine kurze Übersicht über mein Konto- und Depot-Setup. Bei der Auswahl meiner Banken und Broker war der Hauptwunsch, im Zweifelsfall sämtliche Geschäfte einfach und unkompliziert per App abwickeln zu können – denn mein großer Traum ist, in einer nicht allzu fernen Zeit, Rechner und Laptop abzugeben und nur noch ein Smartphone zu besitzen.

Wichtiger Hinweis: Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate Links. Nutzt ihr diese für eine Konto-/Depot-Eröffnung erhalte ich eine kleine Provision – ihr habt dadurch keinen Nachteil. Wenn Ihr das trotzdem nicht wollt, gebt einfach den Namen der Bank bzw. des Brokers auf Google ein und ruft so die jeweilige Seite auf.

Mein Girokonto nutze ich eigentlich fast nur als „Durchlaufkonto“; will heissen, dort soll fast kein Geld liegen. Wichtig war mir dafür, dass ich schnell und unkompliziert vom Handy aus Überweisungen tätigen kann und Zusatzkonten für Rücklagen (Urlaub, One-Offs) anlegen kann. Gleichzeitig finde ich es sehr angenehm, dass die meiste Werbung auf N26 (für Zusatzleistungen wie Versicherungen etc.) hinter einem Extra-Reiter versteckt ist und mich damit nicht stört.

Mein Buy&Hold-Hauptdepot liegt derzeit beim Online-Broker der Deutschen Bank. Der ausschlaggebende Grund ist deren „Quellensteuer“-Service für ausländischen Dividenden: So ist maxblue meines Wissens sogar der einzige deutsche Online-Broker, der bei kanadischen Dividenden eine Vorabreduzierung der Quellensteuer anbietet (und das sogar kostenlos!): Im Regelfall fallen hier nämlich 25% Quellensteuer an, wovon euch nur 15% auf die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet werden. Die restlichen 10% könnte man sich theoretisch aus Kanada zurückholen, aber praktisch funktioniert das wohl nur mit notariellen Beglaubigungen (nachzulesen hier). Bei maxblue kann ich mir die kanadische Steuer direkt auf 15% absenken lassen, die dann auch voll auf die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet wird (dazu wird nur einmalig ein Formular benötigt; siehe hier). Der Spass funktioniert übrigens auch mit schwedischen und finnischen Quellensteuern.

Warum ich neben meinem Hauptdepot noch weitere Depots habe? Handelskosten! Während ich bei maxblue 10 EUR aufwärts für ein einzelnes Handelsgeschäft zahle, so sind es bei Scalable nur 0.99 EUR bzw. 0.00 EUR (ab 250 EUR Handelsvolumen im Prime Broker). Finanziert wird das ganze durch Rückvergütungen der Handelsplätze; bei Scalable ist das gettex, ein spezielles Handelssegment der Börse München auf dem die Baader Bank als Market Maker agiert. Diese Rückvergütungen bekommen aber auch die „klassischen“ Online-Broker, weshalb ich damit kein Problem habe und das Geschäftsmodell der Neobroker grundsätzlich gut finde. Scalable nutze ich hauptsächlich für ETFs und für manche Einzelaktien.

Mein Depot bei justTRADE nutze ich aus demselben Grund wie Scalable Capital. Warum also noch ein zweiter Neobroker? Ganz einfach: Mehr Handelsplätze! Mit justTRADE habe ich hier noch Lang&Schwarz, Quotrix und vor allem Tradegate zur Auswahl; gerade auf letzterem gibt es fast alle Werte, die man in Deutschland handeln kann. Aufgrund der großen Auswahl, kaufe ich hier vor allem Einzelaktien. Die Handelskosten liegen bei 0.00 EUR, allerdings muss das Ordervolumen mindestens bei 500 EUR liegen.